5 Jahre Symphonic Pop Ensemble Magdeburg

Kaum zu glauben, aber das erste Konzert meines Symphonic Pop Ensembles ist schon unvorstellbare 5 Jahre her.

Seitdem leite ich und arrangiere für dieses 25-köpfige Ensemble, das aus Magdeburger Musikerschüler*innen, aber auch Mitgliedern des Akademischen Orchester u.a. besteht und welches mir über die Zeit sehr ans Herz gewachsen ist. Besonders die Tatsache, dass wir neben Arrangements aktueller Pophelden auch viele eigene Songs unserer Sänger*innen in unserem Repertoire haben, macht mich ganz besonders stolz.

Wir feiern das mal: Am 30.06. 19:00 mit einem „Best of “- Jubiläumskonzert im Gröninger Bad Magdeburg mit vielen alten und neuen Gesichtern. Ich freue mich sehr darauf!

Der Abend ist ein Nachholkonzert für das, im November 2021 pandemiebedingt ausgefallene Konzert. Restkarten sind noch an der Abendkasse erhältlich.

Uraufführung: „4 Metamorphosen“ im Theater Brandenburg

Der Solo-Fagottist der Brandenburger Symphoniker Sebastian Pietsch führt am 21.05. meine „4 Metamorphosen für Sopransaxophon Solo“, die ich für Ihn geschrieben habe, erstmalig auf. Im Kammerkonzert des Brandenburger Theater mit dem Titel „Metaphern und Metamorphosen“ präsentiert er mit Katharina Burges eine eigene Textbearbeitung der Metamorphosen von Ovid und stellt sie den gleichnamigen Solokompositionen für Oboe von Benjamin Britten sowie meinen Stücken gegenüber.

Mein herzlicher Dank gilt dem Förderverein des brandenburger Theaters e.V., der mich mit diesem Projekt gefördert hat.

https://brandenburgertheater.de/spielplan/einzeltermin/events/einzelansicht/brandenburger-symphoniker-metamorphosen-und-metaphern-1653141600/

https://meetingpoint-brandenburg.de/neuigkeiten/artikel/100449–metamorphosen-und-metaphernandrdquo-kammerkonzert-im-bt

Stipendium des Deutschen Musikfonds

Ich werde durch das diesjährige Stipendienprogramm des Deutschen Musikfonds gefördert und freue mich sehr auf intensive pianistische Forschungsarbeit.

In den kommenden 6 Monaten untersuche ich nun Klaviermusik meiner Lieblingskomponisten des 20./21. Jahrhunderts, um die Klangsprache in mein improvisiertes Klavierspiel zu übertragen.

Dazu wird es einige Solo-Konzerte geben, die mir Gelegenheit geben, dieses in musikalische und spontane Wirklichkeit zu bringen. Erster Termin dafür ist mein Solo Abend im Blue Note Dresden am 16.05.

Konzerte mit dem Ensemble Junge Musik Sachsen-Anhalt

Ich freue mich als Gastsolist beim Ensemble Junge Musik Sachsen-Anhalt einige spannende Uraufführungen von  C. René Hirschfeld, Maria de Alvear und Wilfried Krätzschmar mitgestalten zu dürfen.

Weitere Details finden sich hier:

Samstag, 30.04.2022 | 17:00 Uhr
Gesellschaftshaus Magdeburg | Schönebecker Straße 129 | 39104 Magdeburg | Eintritt frei!

Sonntag, 01.05.2022 | 16:00 Uhr
Schloß Köthen | Schlossplatz 5 | 06366 Köthen | Ticketpreis. Vorverkauf 12 € / Tageskasse 15 €

Sonntag, 05.06.2022 Festival junge Musik – Rheinsberg

Sonntag, 09. 10. | 11:00 Uhr | Heinrich-Schütz-Fest | Hochschule für Musik Dresden

di omaggio 1672 – 1992 – 2022 Schütz – Cage – Heute | Präsentationskonzert Saison 2021/22 – Ensemble Junge Musik Sachsen-Anhalt (EJM)

Viele neue Termine…

…stehen in den nächsten Monaten an und ich freue mich auf viele vollkommen unterschiedliche Konzerte. Z.B.:

Meine Blue Note Montage in Dresden laufen wieder in verschiedensten Besetzungen, ich fusioniere mit Leon Griese (dr) und Marco Biancardi (voc, gt) spannendes Songwriting mit freier Improvisation oder spiele kurzfristig mit dem Ensemble Junge Musik Sachsen-Anhalt 4 Konzerte mit u.a. 3 Uraufführungen.

Für genauere Infos schaut mal bei meinen Terminen rein.

Darüber hinaus arbeite ich gerade an einigen Kompositionsaufträgen, die ich hier auch vorstellen werden, wenn die Aufführungen näher rücken.

Frohen Frühling!

„Finanzkonzert“ im Hallenbad

Vor kurzem durfte ich mit meinem Quartett „Elastic Social Structure“ an einem ganz besonderen Projekt teilhaben.

In einem „Fjármálatónleikar“ (isländisch: „Finanzkonzert“) haben wir musikalische Kompositionen und graphische Notationen von Philipp Valenta im „Hallenbad“ Wolfsburg interpretiert und teilweise uraufgeführt.

Die musikalischen Kompositionen und graphischen Notationen thematisieren alle in verschiedener Art und Weise die teils irritierenden Verknüpfungen zwischen Ökonomie und Ökologie in Island und greifen dabei auch zurück auf die besondere wirtschaftliche Struktur des Landes, die in Europa durch die Wirtschaftskrise 2008 am stärksten beeinflusst wurde und so als eine Art pars pro toto, ein Sinnbild für die Auswirkungen eines global agierenden, disruptiven Finanzmarkts dienen kann.

Eine wahnsinnig spannende Angelenheit, bei der wir Valentas Kompositionen durch Quartettimprovisationen in dieser einzigartigen und inspirierenden Umgebung erweitern konnten. Besonders zu erwähnen sind Neuinterpretationen von Werken klassischer Notation wie “Ratings – 40 Years”, einer Umwandlung aller isländischen Kreditratings der drei großen Ratingagenturen Standard & Poors, Moody’s und Fitch über die vergangenen 40 Jahre in Akkorde, sowie die erstmalige Interpretation graphischer Notationen wie “Potline”, eine chronologische Reihe von Zeichnungen der Grundrisse der vier isländischen Aluminiumschmelzen, deren letzte durch ihre Verhinderung durch Bevölkerungswiderstand sowohl graphisch als auch musikalisch einen Schlussakkord auf diese Industrie zu markieren vermag.

Das Konzert wurde mitgeschnitten und wird zu einem späteren Zeitpunkt digital und ggf. auf Tonträgern weiter zugänglich gemacht.

Herzlichen Dank für die Förderung durch den Verein Junge Kunst e.V., den Lüneburgischen Landschaftsverbands e.V. und das Hallenbad – Kultur am Schachtweg

Foto: Thomas Sasse

 

Musikfonds fördert uns!

Ich freue mich wahnsinnig darüber, dass der Musikfonds zwei Projekte, an denen ich beteiligt bin, mit einer Ensembleförderung ausgestattet hat. Sowohl mit Peuker 8 als auch mit Das Eismeer werde ich in den nächsten Monaten durch die Förderung viel proben und entwickeln können, auch ohne die Perspektive sicherer Konzerte zu haben, die uns im Bereich improvisierter Musik ja eigentlich als Entwicklungslabor dient. So werden wir wohl den noch ungewissen Winter überdauern und im kommenden Jahr aufs Weitere gereift, für neue Konzerte dem Probenkeller entsteigen…

Auftauchen! Endlich!

Nach langer langer Zeit ohne öffentliche Konzerte zeichnen sich endlich wieder aktuelle Vorhaben für die nächsten Monate ab.

Den Anfang macht die Record Release Tour meines internationalen Quartetts „Elastic Social Structure“. Neben einigen Konzerten im September (siehe GIGS), auf denen wir unser neues Album „Live at Logumkloster“ vorstellen, viel Zeit zum Proben und einen Tag im Studio erwartet uns die spannende Zusammenarbeit mit dem Künstler Philipp Valenta. Es wird uns eine Riesenfreude sein, seine graphischen Kompositionen und komponierten Grafiken im einmaligen Setting des ehemaligen Hallenbads in Wolfsburg aufzuführen. Weitere Infos dazu und zu den weiteren Konzerten in aller Kürze.

Weitere Konzertausfälle

Soeben ist auch der dritte Versuch, mein Record Releasekonzert beim Magdeburg Offbeat Festival stattfinden zu lassen, abgesagt und auch der bereits verschobene Peuker 8 Gig im Mai beim Jazzfest in Eberswalde wird ausfallen.

Offensichtlich müssen wir uns weiter in Geduld üben.
Mein Solo-Album ist jedoch weiterhin für den Heimgebrauch erhältlich!
Auf ein Wiedersehen in besserer Zukunft.

Album Release „Raum, Zuwendung und Zeit“

Mein erstes Solo-Album ist endlich veröffentlicht! Was für ein Weg bis hierhin!

Es ist zum Download auf bandcamp erschienen
https://mariusmoritz.bandcamp.com/releases
und ihr könnt es auf spotify, i-tunes u.ä. Hören.
Ein paar Worte mehr zum Album findet Ihr hier.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich mit einem Download auf Bandcamp unterstützt, da es die einzige Möglichkeit ist, einen Teil der Produktionskosten zu refinanzieren, die man in der heutigen Zeit als Künstler oftmals alleinig aufbringen muss. Achso, CD’s gibt’s auch.
Das Release Konzert morgen fällt natürlich der Pandemie zum Opfer, wie so viele andere Konzerte der letzten und nächsten Monate. Lasst Euch nicht beirren, wir alle vermissen Momente des kollektiven Musik-Erlebens und wir alle werden sie wieder finden können, irgendwann im nächsten Jahr.